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Wie gehe ich mit kontroversiellen Themen in der Geschäftsführung um? Coaching von Doppelspitzen

Zwei Geschäftsführer eines Tiroler Handelsunternehmens beauftragten mich, in Abständen von ca. 6 Wochen regelmäßige 2-stündige Coachinggespräche zu führen, um die Sicht eines Außenstehenden auf Fragestellungen zu haben aber auch um „Vermeidungsthemen“, bei denen gegensätzliche Ansichten bestanden und die deshalb nicht besprochen oder permanent verschoben wurden, zu bearbeiten. Die Coachingtermine wurden in Zeit für aktuelle Themen und Vermeidungsthemen eingeteilt. Bei den Vermeidungsthemen handelte es sich um personalpolitische Fragestellungen, um die strategische Ausrichtung des Unternehmens und um die Einführung eines Mitarbeiterbeteiligungsmodells. Am Beispiel der MitarbeiterInnenbeteiliung haben wir zunächst die unterschiedlichen Sichtweisen hinsichtlich unternehmerischen Denkens und Unternehmenseigentum herausgearbeitet. In einem Diskussionsprozess, in dem Für und Wider abgewogen wurden, konnte nach einigen Sitzungen eine gemeinsame Basis gefunden werden und mit der Entwicklung eines Beteiligungsmodells begonnen werden. Im Coaching entwickelten wir eine Vorgehensweise, wie die MitarbeiterInnen schrittweise mit dem Thema vertraut gemacht werden konnten. Anfängliche Skepsis wechselte so zunehmend in Interesse. Nach einem einjährigen Probelauf läuft das Modell nun seit drei Jahren zur allgemeinen Zufriedenheit.


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