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Wie gelingt es uns, die Unternehmensübergabe in der Familie zu regeln?

Unternehmensübergaben sind Loslösungsprozesse, die den Betroffenen nicht immer leicht fallen. So auch im Fall einer Hotelierfamilie, die ein etabliertes 4 Sterne-Hotel im Tiroler Unterland betreibt. Das Hotel wurde vom Vater jahrelang als Geschäftsführer geführt und mit 58 Jahren erfüllte er sich seinen Lebenstraum und übernahm das Hotel vom bisherigen Eigentümer. Gemeinsam mit seiner Frau und dem 35 jährigen Sohn führte er das Hotel und investierte erfolgreich in den dringend notwendigen Umbau.
Für 2008 war die Übergabe an den Junior vereinbart. Ein geplanter Erweiterungsbau, dessen Finanzierung von den Banken verzögert wurde, diente als Argument für den Aufschub der Übergabe. Gleichzeitig war es genau die nicht erfolgte Übergabe, die die Banken zögern ließ.
Da innerhalb der Familie trotz Gesprächen und Absichtserklärungen keine Fortschritte erzielt wurden, ergriff der Junior schließlich die Initiative und wir begannen unsere Zusammenarbeit. 6 Beratungstermine in 4 Monaten mit der Familie, aber auch Einzelgespräche mit den Senioren und dem Junior-Ehepaar schafften Schritt für Schritt Klarheit und die unausgesprochenen Themen und Ängste kamen zu Tage, konnten sachlich besprochen und geklärt werden. Auf dieser Basis wurde dann ein 18-Monatsplan erarbeitet und festgelegt, wann welche Zuständigkeiten eigenverantwortlich übergeben werden. Die finanziellen und rechtlichen Themen wurden mit Notar und Steuerberater geklärt. Mittlerweile ist die Übergabe zur Zufriedenheit aller Beteiligten vollzogen und der Erweiterungsbau fertiggestellt.


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